Erfolg für niedersächsische Forschung - Wissenschaftsrat genehmigt Millionen-Investionen für das RRZN
Bei dem zur Förderung empfohlenen Forschungsbau handelt es sich um den Hochleistungsrechner HLRN-II an der Leibniz Universität Hannover. Diesem Forschungsbau wird damit eine herausragende wissenschaftliche Qualität und nationale Bedeutung bescheinigt.
Das leistungsfähige, verteilte Rechnersystem HLRN-II wird gemeinsam an zwei Standorten vom Regionalen Rechenzentrum für Niedersachsen der Leibniz Universität Hannover und vom Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in Berlin betrieben.
Auftraggeber ist der Norddeutsche Rechnerverbund HLRN der Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. In der für Anfang nächsten Jahres geplanten dritten Ausbaustufe wird der Supercomputer die Leistung des Vorgängersystems um das 60-fache übersteigen. Die mögliche Spitzenleistung beträgt dann 312 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Der Hauptspeicher ist mit einer Kapazität von 90 Terabyte ausgestattet – das entspricht etwa dem 25.000-fachen eines modernen High-End-PCs. Die Kosten betragen rund 30 Millionen Euro, die sich die beteiligten Bundesländer und der Bund teilen.
»Die Empfehlungen des höchsten wissenschaftlichen Beratungsgremiums in Deutschland bestärken uns in unseren Schwerpunktsetzungen und honorieren, dass wir frühzeitig gezielt in zukunftsorientierte Technologien investiert haben«, sagte dazu der Niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratmann.


