Aktualisierung der SAP-Systemlandschaft
Das RRZN betreibt für niedersächsische Universitätsverwaltungen eine umfangreiche SAP-Systemlandschaft, die aus zwei Produktivsystemen und den dazugehörigen Entwicklungs- und Qualitätssicherungssystemen bestehen. Ferner werden die Systeme des Referenzmodells betreut, aus dem die anderen Installationen abgeleitet werden. Insgesamt werden vom RRZN 9 SAP-Systeme (2 davon produktiv) mit 29 Mandanten und ca. 700 Produktivbenutzern betreut.
Die Aktualisierung der Serverlandschaft wurde gemeinsam mit der TU Braunschweig ausgeschrieben, und der Zuschlag wurde an pro business erteilt. Die Landschaft besteht aus Komponenten des Herstellers IBM. Pro Standort ist ein Blade-Center mit 14 Slots vorgesehen sowie ein SAN mit ca. 6 TB.
Die Blades sind je nach Verwendungszweck mit Speicher mit einer Kapazität von 2 GB bis 16 GB ausgestattet. Als Prozessoren kommen je Blade zwei X64-kompatible Prozessoren mit 4 GB Cache und einer Taktrate von 3 GHz zum Einsatz. Die Blades sind ferner mit 2-Port FibreChannel-Adaptern, doppeltem Netzwerk (1 GB/s) und zwei SAS-Festplatten à 73 GB ausgerüstet. Der Aufbau des Blade-Centers ist redundant ausgelegt und beinhaltet zwei Hot-Spare-Blades.
Das SAN besteht aus den zwei im Blade-Center integrierten FC-Switches, einer Kontrolleinheit (IBM DS4700) mit zwei RAID-Controllern und 4 Plattenkäfigen mit insgesamt 44 Festplatten à 146 GB. Es ist ebenfalls redundant ausgelegt.
Die Aktualisierung der Hardware war notwendig geworden, da die bisherigen Server das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hatten und auch nicht mehr leistungsfähig genug waren.



