Unter Data-Leakage versteht man, dass eigene Daten unbeabsichtigt und ungewollt in die Hände Dritter gelangen - eben den (häufig unbemerkten) Abfluss von Daten aus den eigenen IT-Systemen. Natürlich kann sowas passieren, wenn das eigene System von Malware betroffen oder von Hackern übernommen ist. Das ist hier aber eher nicht gemeint. Gemeint sind eher Themenfelder, die sich nicht durch das regelmäßige Einspielen von Updates und die Verwendung eines Anti-Virus-Programms in den Griff kriegen lassen:
Der BSI-Grundschutz beschäftigt sich mit dem Problem z.B. in Maßnahme 4.64, wo weitere Beispiele genannt werden.
Vielfach sind die Gegenmaßnahme einfache Dinge, so z.B. das Sperren des Bildschirms mit Windows-L beim Gang zur Teeküche. Häufiger sind es aber organisatorische Dinge und Selbstdisziplin eines jeden Nutzers. Teilweise sind es auch zusätzliche Programme und Programmeinstellungen, die wir z.T. auf Unterseiten vorstellen und erklären:
Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen - URL: www.rrzn.uni-hannover.de/data_leakage.html?&L=1
Hergen Harnisch, Last Change: 10.06.2010
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