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Die Daten werden in einem File-System gespeichert, das mit dem Produkt »SAM-FS« der Firma Sun Microsystems verwaltet wird. Dieses ist ein »Hierarchical-System-Management«-Produkt (HSM), das u. a. auch bei Forschungsinstitutionen mit großen Datenaufkommen zum Einsatz kommt. Bei SAM-FS handelt es sich um ein UNIX-Filesystem.
Dieses HSM-Dateisystem besteht aus einer Kombination der Speichermedien Festplatte und Band. Dateien, die zum Beispiel längere Zeit nicht benutzt wurden, werden auf Band ausgelagert, sind aber im File-System als Datei weiterhin bekannt.
Die Daten werden acht Jahre gespeichert. Das entspricht in etwa der Dauer von Forschungs-Projekten an der Universität. Diese Zeit kann auf Antrag zwar verlängert werden, jedoch sieht sich das RRZN nicht in der Rolle einer »Archiv-Institution«, wie es etwa die Bibliotheken sind.
Das Datenvolumen wird quotiert; d.h. pro Nutzer ist eine maximale Datenmenge erlaubt. Diese beträgt zur Zeit:
500 GB (Softquota) mit einer erlaubten Überschreitung von
200 GB (Hardquota) für 30 Tage.
Das Volumen kann auf Antrag vergrößert werden.
Auch die Anzahl der Dateien wird quotiert. Dadurch soll verhindert werden, dass ganze Dateibäume abgespeichert werden, was dem Sinn eines solchen HSM widerspricht. Gespeichert werden sollen einzelne große Dateien oder viele kleine als gepackte (.tar oder .zip) Dateien. Die Anzahl beträgt zur Zeit:
2000 Dateien (Softquota) mit einer erlaubten Überschreitung von
200 Dateien (Hardquota) für 30 Tage.
Leibniz Universität IT Services - URL: www.rrzn.uni-hannover.de/archivierung_policy.html
Ansgar Giesker, Letzte Änderung: 04.02.2013
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