SSH wird üblicherweise für den Terminalzugang aber auch das Tunneln von grafischen Desktops und Applikationen von Unix-Hosts genutzt. Beispielsweise werden über SSH Unix-Server administriert, auch der Zugriff zu Unix-Rechen-Clustern oder dem zentralen RRZN-Rechner zen erfolgt mittels SSH.
Für Windows gibt es verschiedene SSH-Clients. Teilweise teilen sich die Funktionalitäten in den eigentlichen Terminal-Zugang (eigentliches ssh) und den Dateiaustausch (scp, sftp) auf., teilweise integrieren die Clients beide Funktionalitäten in einem Programm.
(Der Tectia-Client hat den Vorteil, dass Sie mit einer einmaligen Passwort-Eingabe sowohl Dateitransfer als auch mehrere Terminal-Sitzungen zu einem Unix-Server öffnen können. Dieses können Sie aber mit PuTTY&WinSCP ähnlich erreichen, wenn Sie die sowieso zu empfehlende Authentisierung mittels Public-/Private-Keys unter Verwendung des ssh-Agents wählen.)
Benötigen Sie auch einen grafischen Zugriff auf Unix mit X11, so gibt es dafür Client-Software, die bereits ssh enthält oder auf z.B. putty abgestimmt ist. Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite zum Zugang zu dem Rechner orac.
SSH können Sie auch als Serverdienst auf einem Windows-Rechner installieren, um auf den Windows-Rechner über das Netz zuzugreifen. Dieses ist u.A. auf unserer Seite zur Windows-Fernwartung kurz beschrieben.
Ein an sich unverschlüsseltes Netzwerk-Protokoll, das nur eine TCP-Verbindung benötigt, kann durch einen SSL-Tunnel geschickt werden. Dabei wird die gesamte Verbindung sicher und zertifikatsbasiert verschlüsselt. Der SSL-Tunnel, also die eigentliche Verschlüsselung können dabei separat vom eigentlichen Server-Dienst bzw. von der Applikation durch ein zusätzliches Programm bereit gestellt werden. So ein Programm ist Stunnel, das für verschiedenste Betriebssysteme (und eben auch Windows-Varianten) verfügbar ist. Mehr dazu auf unserer Stunnel-Seite.
Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen - URL: www.rrzn.uni-hannover.de/ssh_windows.html?&L=1
harnisch, Last Change: 14.04.2009
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