EVITA
Untersuchung effizienter Methoden zur visuellen und haptischen tele-immersiven Exploration komplexer Volumen- und Strömungsdaten aus parallelisierten, dynamischen 3D-Simulationen
EVITA - Effiziente Methoden zur Visualisierung in tele-immersiven Anwendungen
Ziel dieses DFG-Vorhabens war die Weiterentwicklung und Erprobung eines netzverteilten Simulations- und Visualisierungsframeworks „DSVR“ im Kontext hochaufgelöster numerischer Simulationen zeitabhängiger Strömungen. Der vorherige Entwicklungsstand ermöglichte, die prinzipielle Eignung der verwendeten Lösungsansätze in massiv-parallelen Anwendungen exemplarisch zu demonstrieren. Im Projekt wurden effiziente Algorithmen zur Aufbereitung von gebietszerlegt vorliegenden Simulationsergebnissen sowie Ergänzungen der Middleware entwickelt, die der zunehmenden Komplexität der Anwendungen gerecht werden, eine stärkere Generalisierung bezüglich der unterstützten Daten- und Gittertypen zulassen und zu Verbesserungen bei der multimodalen Exploration komplexer Skalar- und Vektorfelder führen:
- Parallelisierte, eng verzahnte Realisierung der Isosurface-Extraktion aus Skalarfeldern und der Simplifizierung der Polygonkomplexität sowie Varianten beim Rendering,
- Direct Volume Rendering für Skalardaten auf nicht-äquidistanten Gittern,
- Partitionierter Ansatz zur Strömungsvisualisierung durch Vorverarbeitung in Grafik- und Metadatenelemente und eine interaktive, parametrisierte, adaptive 3D-Darstellung,
- Effiziente, netzverteilte Ansätze zur haptischen Darstellung,
- Optimierung der Codierungs-, Transport- und Speicherungstechniken an den Schnittstellen der partitionierten, netzverteilten Visualisierungspipeline.
Laufzeit
01.04.2005 - 31.03.2007
Projektleitung
- Prof. Dr.-Ing. Stephan Olbrich
Universität Hamburg - Ansprechpartner: Dipl.-Inform. (FH) Gabriel Gaus
RRZN, Leibniz Universität Hannover
Dokumente
- DFG-Projektantrag vom 08.04.2004.
Software
Diese im Rahmen des Projektes entwickelte Simulations- und Visualisierungs-Middleware bietet Funktionen zur Aufbereitung aufwändiger Ergebnisse in 3D-Szenen, zum Datentransport, zur Speicherung und zum Abruf in einem Streamingverfahren sowie zur 3D-Betrachtung an. Das Software-Framework ist als netzverteiltes System realisiert:
Finanzierung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - GZ: OL 241/1-1.

