Hinweise zu Dateisystemen
Auf dem Clustersystem stehen neben dem Heimatdateisystem (/home) noch mehrere zusätzliche Dateisysteme zur Verfügung. Für den einzelnen Job oder die Anwendung ist dann vom Benutzer selbst zu entscheiden, welche Dateisysteme für seine Anforderungen geeignet ist. Zumeist wird man sich in mehreren Dateisystemen bewegen, indem man z.B. Jobskript, Programme sowie Endergebnisse in einem permanenten Dateisystem (/home) dauerhaft ablegt, Zwischenergebnisse zur Nachnutzung in einem Arbeits-Dateisystem wie /bigwork) über einige Tage aufbewahrt oder temporäre Daten in einem temporären Dateisystem (/tmp) nur für die Dauer eines Jobs oder einer interaktiven Sitzung lagert.
Nutzerverzeichnisse unter /home oder /bigwork sind per default so angelegt, dass nur der entsprechende Nutzer darauf zugreifen darf. Dies ist wichtig um die grundlegende Sicherheit der Daten aller Nutzer zu gewährleisten. Durch die am RRZN geübte Praxis, in die ersten Zeichen eines Benutzernamens die Institutszugehörigkeit einfließen zu lassen und zudem diese Zeichen zur Definition der zugehörigen (Unix-) Gruppe (Group) zu verwenden, kann für Verzeichnisse und Dateien über Gruppen-Zugriffserlaubnisse eine erweiterte Zugriffsberechtigung für andere Benutzernamen der gleichen Gruppe realisiert werden, ohne das die Dateien gleich allgemein zugänglich gemacht werden müssen. Diese Fähigkeit erleichtert Zusammarbeit innerhalb einer Gruppe.
Dateisystemstruktur
Wie unten abgebildet hat jeder Rechenknoten (in diesem Beispiel, Orac) direkten Zugriff zu den Dateisystemen HOME und BIGWORK. Zusätzlich hat jeder Rechenknoten mittels "Secure FTP" (z.B. mit dem "lftp" Kommando) Zugriff auf das Archivsystem.


