Allgemeines zum Clustersystem im RRZN
Nach den Richtlinien der DFG zur Rechnerausstattung der Hochschulen soll die Grundversorgung der Institute mit Rechenleistung normalerweise durch eigene Rechner vor Ort erfolgen. Im Rechenzentrum sollen Rechner vorgehalten werden, die für Anforderungen mit erhöhter CPU-Leistung und/oder erhöhtem Speicherbedarf zur Verfügung stehen. Auf diese Weise wird der Grundbedarf der Universität abgedeckt. Darüber hinaus gehender Bedarf gilt als Spitzenbedarf, zu dessen Abdeckung Rechner besonders hoher Leistungsfähigkeit zur regionalen (und auch überregionalen) Nutzung durch mehrere Hochschulen bereitgestellt werden sollen.
Die RRZN-Ausstattung mit ihrem Ebenen-Modell entspricht diesen DFG-Richtlinien:
- Auf Ebene 1 stehen Workstations in öffentlichen Benutzerarbeitsräumen zur lokalen Nutzung als persönliche Arbeitsplätze zur Verfügung. Damit können die Benutzer versorgt werden, die anderweitig keinen Zugang haben.
- Auf Ebene 2 decken die RRZN-Computeserver einen Teil des lokalen und regionalen Spitzenbedarfs ab.
- Auf Ebene 3 ist der überregionale »Hochleistungsrechner Nord« (HLRN) im Einsatz. Der hannoversche Teilkomplex steht zusammen mit einem gleichen System in Berlin für Großprojekte aus fünf norddeutschen Bundesländern und Berlin zur Verfügung.
Zu den RRZN-Computeservern zählen wir hier auch Systeme für Spezialaufgaben wie z. B. Visualisierung sowie einige weitere Server für verschiedene Aufgaben.
Bei der Auswahl des geeigneten Systems bieten wir unsere Beratung an, ebenso bei der Nutzung spezieller Software. Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung und Durchführung von Projekten auf den RRZN-Computeservern sowie bei der Vorbereitung und Durchführung von Großprojekten auf dem HLRN-System. Wenden Sie sich bei Bedarf bitte an die Fachberatung.

