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OpenOffice.org und StarOffice

Arbeiten mit OpenOffice.org und StarOffice

Druckausgabe vergriffen

In Kooperation mit dem Regionalen Rechenzentrum der Universität zu Köln (RRZK)

Inhaltsverzeichnis      

Inhaltsangabe

Hinweis:
In der 6. Auflage (OpenOffice.org 3.1 und StarOffice 9) haben wir im Titel die Reihenfolge der Programmsysteme vertauscht, da StarOffice kostenpflichtig geworden und damit nur noch OpenOffice.org kostenlos erhältlich ist, z.B. auf der DVD, die diesem Buch beiliegt.
OpenOffice.org und StarOffice sind funktional identisch!

1 Überblick über OpenOffice.org und StarOffice
2 Textverarbeitung mit Writer
3 Formeln mit  Math
4 Datenbanken mit Base, Grundlagen
5 Tabellenkalkulation mit Calc
6 Zeichnen mit Draw
7 Präsentationen mit Impress
8  Anhang
Beispiele
Übungen

Das Handbuch umfasst 272 Seiten (6. Auflage)

Zielgruppe

Vor allem Studierende und Autoren, die wissenschaftliche Arbeiten oder Bücher schreiben.
Allgemein alle Personen, die StarOffice/OpenOffice.org für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Präsentationen verwenden wollen.

Lernziele

Das Handbuch ist als praktische Anleitung und Nachschlagewerk angelegt, weniger als einfache Lernhilfe. Praktische Beispiele erleichtern die Verwendung.

Voraussetzungen

Kenntnisse der einfachen Textverarbeitungsfunktionen erleichtern den Umgang mit dem Handbuch.

Hinweise

Artikel über SO/OO

“Asiatische Sprachen mit StarOffice“ (RRZ Köln)

”Grundlagen der Textverarbeitung mit StarOffice unter besonderer Berücksichtigung asiatischer Sprachen” (Marxen, RRZ Köln)

Zur Software

Openoffice.org ist ein leistungsfähiges Produkt, das weitgehend kompatibel zu MS Office und Konkurrenzprodukten ist (Word, Excel, PowerPoint, bis hin zur Version 2007).

Die StarOffice-Suite besteht aus:

  • StarWriter – Textverarbeitung
  • StarCalc – Tabellenkalkulation
  • StarImpress – Präsentation
  • StarDraw – Zeichnen
  • StarMath - Formel-Editor
  • StarBase - Datenbank

 

OpenOffice.org läuft unter Windows, Linux und Solaris (der Sun-eigenen Unix-Variante) sowie unter Mac OS X mit einheitlichem Aussehen und austauschbaren Dokumenten.

In Funktionen wie der Erstellung großer Textdokumente (Examensarbeiten oder Bücher) ist es laut Tests z.B. der Zeitschrift c't ("Computer Technologie") des Heise-Verlags wesentlich zuverlässiger als Konkurrenzprodukte.

Die Import- und Exportfilter von StarOffice erlauben den Datei-Austausch mit MS-Office-Benutzern. Nach dem Import zum Beispiel einer Word-Datei kann diese in StarOffice bearbeitet und anschließend wieder im Word-Format gespeichert werden. Anschließend kann sie wieder von Word-Benutzern bearbeitet werden.
Komplexe Dokumente bedürfen allerdings häufig der Nachbearbeitung, Makros müssen für die Verwendung in OpenOffice in der Makrosprache OpenOffice Basic neu erstellt werden.
Die Datei-Import- und Exportfilter sind so zuverlässig, dass in mehreren Fällen große Texte (Examensarbeiten, Bücher) durch Öffnen und Speichern in OpenOffice repariert werden konnten, die Word als defekt meldete und nicht mehr öffnen konnte.

OpenOffice speichert seit Version 2 die Dokument-Dateien standardmäßig im OASIS Open-Document-Format (s. www.oasis-open.org). Dieses Format basiert auf XML (Extendend Markup Language) und ist als Hersteller-unabhängiger, offener Standard international angenommen worden. Damit ist sicher gestellt, dass die Informationen in OpenOffice-Dokumenten grundsätzlich allzeit les- und bearbeitbar sind.

Zu OpenOffice.org

Im Oktober 2000 hat die Fa. Sun ihre Office-Suite StarOffice im Projekt OpenOffice.org als Open Source freigegeben und damit der "Internet-Gemeinde" kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die heutigen Versionen von StarOffice basieren auf diesem "offenen" OpenOffice.org, das hauptsächlich mit Hilfe der Programmierer der Fa. Sun weiterentwickelt wird. Sun fügt OpenOffice.org einige lizenzpflichtige Teile wie Wörterbücher, Schriften, Cliparts und Vorlagen hinzu. Die Funktionalität von StarOffice unterscheidet sich aber nicht von der von OpenOffice.org.

OpenOffice.org ist damit praktisch mit StarOffice identisch, zudem können freie Wörterbücher, Schriften, Cliparts und Vorlagen kostenfrei und automatisiert im Internet (z.B. von www.openoffice.org) bezogen werden.

Ab StarOffice 8/OpenOffice.org 2 ist die freie relationale  Datenbank HSQL integriert, so dass jetzt auch Datenbank-Anwendungen in beiden Paketen identisch entwickelt und benutzt werden können.

Wem »Open Source« sympathischer ist, dem sei OpenOffice.org ans Herz gelegt, Mac-Benutzer haben sowieso keine andere Wahl.

Hintergrund

(ein leicht modifizierter und gekürzter Artikel von Dr. Karl-Wilhelm Schulte, RZ der Bergischen Universität-Gesamthochschule Wuppertal, www.hrz.uni-wuppertal.de/infos/)
Die Frage, die sich stellt: Warum macht Sun Microsystems das? Warum hat eine Firma etwas zu verschenken?
Die Antwort ist einfach: Sun ist ein Hardware-Hersteller und lebt recht gut vom Verkauf seiner Server und Workstations. Software ist da nur ein Zweck zum Verkauf von Hardware. Dazu kommt, dass der Sun-Chef Scott McNealy nicht gerade als Freund des früheren Microsoft-Chefs Bill Gates gilt.
Microsoft ist mit Microsoft Office Marktführer bei Office-Produkten. Die Tatsache, dass mit StarOffice ein kostenloser MS-Office-Clone verfügbar ist, dürfte diesen (und seinen Nachfolger) nicht unbedingt glücklicher machen.
Denn MS Office ist eine Geldmaschine des Konzerns (geschätzter Umsatzanteil etwa 40 Prozent). Und so mag es sein, dass man mit dem Schachzug einfach einem Konkurrenten schaden will - auch wenn das von Sun bestritten wird.
Denn Sun hat langfristig mit der netzwerk-basierten Version von StarOffice, dem StarPortal, Größeres vor. Der Anwender kann dann seine Anwendung direkt von einem Server aus dem Netz laden.
Der Computer, der diese Anwendung lädt, muss nicht unbedingt ein PC sein, sondern es kann auch ein Thin Client sein - etwa ein Netzwerk-Computer oder ein PDA (Personal Digital Assistant), also ein »Hand-Computer«. Das mag einem PC-Anwender nicht unbedingt erstrebenswert erscheinen, hat aber für Firmen den Reiz, dass die Software kostensparend zentral installiert und gewartet werden kann. Die Server will Sun natürlich selbst liefern...

Änderungen gegenüber Vorversion

Änderungen gegenüber der 5. Auflage:

  • Überarbeitung des gesamten Textes.

Expertenmeinungen

 

Das RRZN-Handbuch »OpenOffice.org und StarOffice,6. Auflage«. Was Hochschulmitglieder dazu meinen:#

i.V.

Das RRZN-Handbuch »StarOffice und OpenOffice.org,4. Auflage«. Was Hochschulmitglieder dazu meinen:

 Das OpenOffice Paket StarOffice hat sich mittlerweile als StarOffice 8 / OpenOffice.org 2 als Alternative zu MS-Office gut etablieren können. Die Plattform-unabhängige Verfügbar­keit und die hervorragenden Leistungen zur Erstellung auch großer Texte werden in der Fachpresse einhellig gelobt. Mittlerweile entspricht das "Look-and-Feel" weitgehend dem auch unter MS-Windows gewohnten arbeiten.

Inzwischen ist die 4. überarbeitete Auflage der RRZN-Schrift "Arbeiten mit StarOffice und OpenOffice.org" erschienen. Damit wird der gesamte Funktionsumfang dieser Software beschrieben.

Nach einem allgemeinen Überblick über das OpenOffice-Programmpaket an sich, dessen Installation und Konfiguration sowie der Erläuterung der wesentlichen Bedienelemente werden insbesondere folgende Leistungen der Komponente "Writer" überwiegend recht ausführlich und praxisnah beschrieben:

  • allgemeine Textbearbeitungs-Funktionen
  • Formatierungen (Zeichen / Absatz / Seite) und Formatvorlagen (Formate / Dokumente); dieser Punkt ist besonders wichtig, weil z.T. konzeptionelle Unterschiede zu MS-Word bestehen
  • Besonders wichtig sind Format- und Dokumentvorlagen für große Texte (wissenschaftliche Arbeiten).
  • typische Elemente wissenschaftlicher Arbeiten (Nummerierungen, Verweise, Fußnoten, Literatur-Datenbanken (sehr gut !!!), Verzeichnisse und Global-Dokumente)
  • Rechtschreibprüfung (prinzipiell problematisch, wie auch bei MS-Office)
  • Serienbriefe und Etiketten
  • Mehrsprachigkeit im Allgemeinen und asiatischen Sprachen im Besonderen sind eigene Kapitel gewidmet.

Kapitel 3 beschreibt den Formel-Editor "Math" für mathematische Formeln, Kapitel 4 Grundlagen der Integrierten Datenbank "Office Base". In Kapitel 5 folgt die Komponente "Calc", die folgende Funktionalitäten bietet:

  • Erstellung und Formatierung von Tabellen
  • Eingeben und Bearbeiten von Formeln
  • Erstellung von Diagrammen ("Torten", "Säulen" etc.)
  • Besonders hilfreich sind die detaillierten Tipps zum Drucken.

In den in dieser Auflage neu hinzugekommenen Kapiteln 6 und 7 werden die Grafik- und Präsentationskomponenten "Draw" und "Impress" behandelt:

  • Aufbau des Anwendungsfensters
  • Aufbau der Dokumente (Master, Seiten, Ebenen sowie Layout, Vorlagen)
  • Erstellung von Zeichnungen/Folien
  • Erstellung und Bearbeitung von Objekten (Grafiken, Textelemente, Bitmaps usw.)
  • Effekte

Das Handbuch richtet sich somit an alle, die Publikationen erstellen (müssen), also z.B. Diplomarbeiten, Dissertationen, Veröffentlichungen in Zeitschriften / Büchern u.ä. und diese auch präsentieren (müssen).
Deshalb werden Themen wie Literatur-Datenbanken und Verzeichnisse so ausführlich behandelt ebenso wie das Zeichnen von Formeln mit "Math" oder die Erstellung von Präsentationen (mit Grafiken). Aber auch "typische Büro-Tätigkeiten" (Serienbriefe, Etiketten) werden ausführlich und pragmatisch beschrieben.

Der Autor ist ein profunder Kenner von OpenOffice und hat das Handbuch selbstverständ­lich mit OpenOffice erstellt. Seine offensichtlich Praxis-erprobten Tipps sind immer wieder äußerst wertvoll und unmittelbar in der eigenen Arbeit anwendbar.

Auch diese Auflage wurde über die neuen Kapitel hinaus wieder in vielen Details erweitert (was sehr viel Arbeit macht !!!) und es wurde auf aktuelle Themen (Sicherheits-Aspekte, Komfort-Funktionen von Office) eingegangen. Dies ist v.a. deshalb wichtig, weil die Online-Hilfen von OpenOffice zwar verbessert wurden, sich aber meist auf eine knappe Beschreibung der Funktionen beschränken (na – immerhin…)
Das Handbuch ist daher eine große Hilfe für Leute wie mich, die sich nicht "hauptamtlich" mit OpenOffice beschäftigen.“
Dr. Petra Eilfeld, Leibniz-Rechenzentrum München

Das RRZN-Handbuch »StarOffice und OpenOffice.org, 3. Auflage«. Was Hochschulmitglieder dazu meinen:

„Das OpenOffice-Paket StarOffice hat sich mittlerweile als StarOffice 8 / OpenOffice.org 2 als Alternative zu MS-Office gut etablieren können. Die Plattform-unabhängige Verfügbar­keit und die hervorragenden Leistungen zur Erstellung auch großer Texte werden in der Fachpresse einhellig gelobt. Mittlerweile entspricht das "Look-and-Feel" dem auch unter MS Windows gewohnten.

Inzwischen ist die dritte, überarbeitete Auflage der RRZN-Schrift "Arbeiten mit StarOffice und OpenOffice.org" erschienen.
Nach einem allgemeinen Überblick über das OpenOffice-Programmpaket an sich, dessen Installation und Konfiguration sowie der Erläuterung der wesentlichen Bedienelemente werden insbesondere folgende Leistungen der Komponente "Writer" überwiegend recht ausführlich näher beschrieben:

  • allgemeine Textbearbeitungs-Funktionen
  • Formatierungen (Zeichen / Absatz / Seite) und Formatvorlagen (Formate / Dokumente);dieser Punkt ist besonders wichtig, weil z.T. konzeptionelle Unterschiede zu MS-Word bestehen
  • Besonders wichtig sind Format- und Dokumentvorlagen für große Texte (wissenschaftliche Arbeiten).
  • typische Elemente wissenschaftlicher Arbeiten (Nummerierungen, Verweise, Fußnoten, Literatur-Datenbanken (sehr gut !!!), Verzeichnisse und Global-Dokumente)
  • Rechtschreibprüfung (prinzipiell problematisch, wie auch bei MS-Office)
  • Serienbriefe und Etiketten
  • Mehrsprachigkeit im allgemeinen und asiatischen Sprachen im besonderen sind eigene Kapitel gewidmet.

Kapitel 3 beschreibt den Formel-Editor "Math" für mathematische Formeln. Völlig neu gegenüber früheren Auflagen ist Kapitel 4 über Grundlagen der Integrierten Datenbank "Office Base". Das Handbuch schließt mit Kapitel 5 über die Komponente "Calc", die folgende Funktionalitäten bietet:

  • Erstellung und Formatierung von Tabellen
  • Eingeben und Bearbeiten von Formeln
  • Erstellung von Diagrammen ("Torten", "Säulen" etc.)
  • Besonders hilfreich sind die detaillierten Tipps zum Drucken.

Wie bei den vorhergehenden Auflagen wird bei "Impress" und "Draw" leider nur auf die Online-Dokumentation verwiesen, für "Impress" ist aber eine Einführung geplant.
Das Handbuch richtet sich somit an alle, die Publikationen erstellen (müssen), also z.B. Diplomarbeiten, Dissertationen, Veröffentlichungen in Zeitschriften / Büchern u.ä..
Deshalb werden Themen wie Literatur-Datenbanken und Verzeichnissse so ausführlich behandelt ebenso wie das Zeichnen von Formeln mit "Math". Aber auch "typische Büro-Tätigkeiten" (Serienbriefe, Etiketten) werden gründlich beschrieben.

Der Autor ist ein profunder Kenner von OpenOffice und hat das Handbuch selbstverständ­lich mit OpenOffice erstellt. Seine offensichtlich Praxis-erprobten Tipps sind immer wieder
äußerst wertvoll und unmittelbar in der eigenen Arbeit anwendbar.

Besonders sollte hervorgehoben werden, dass der Autor jede Auflage komplett aktualisiert (was sehr viel Arbeit macht !!!) und auch die aktuellen Neuerungen der jeweiligen Office-Version einarbeitet. Die Online-Hilfen von OpenOffice wurden zwar verbessert, beschränken sich aber auf eine Beschreibung der Funktionen (na – immerhin…)

Das Handbuch ist daher eine große Hilfe für Leute wie mich, die sich nicht "hauptamtlich" mit OpenOffice beschäftigen.“
Dr. Petra Eilfeld, Leibniz-Rechenzentrum München

Das RRZN-Handbuch »StarOffice und OpenOffice.org, 2. Auflage«. Was Hochschulmitglieder dazu meinen:

„Zunächst zum Umfang des StarOffice-Heftes:

  • Das Heft beginnt mit einem ausführlichen Überblick. Die StarOffice Module und Hilfsmittel und der allgemeine Umgang mit dem Programm werden erläutert.
  • Der größte Teil des Heftes (ca. 2/3) befasst sich mit der Textverarbeitung, die umfassend beschrieben wird. Es wird auch auf die Verwendung asiatischer Sprachen eingegangen.
  • Es folgt eine Kurzanleitung für die Benutzung des Formeleditors für mathematische Formeln.
  • Ein zweiter Schwerpunkt des Heftes ist eine Einführung in die Tabellenkalkulation, bei der auch kurz auf das Erstellen eines Diagramms  eingegangen wird.

 

Es fehlen gänzlich: das Präsentations- und das Grafikmodul, Fontwork, und die Bildbearbeitung und die Benutzung der Gallery.

Gut finde ich, dass der Autor kurz auf Unterschiede zur Vorgänger- und  Nachfolgeversion eingeht und die vereinzelten praktische Hinweise zur Benutzung von StarOffice. Mir fehlt teilweise die Konzentration auf das  Wesentliche. Ich vermisse Übersichtstabellen für Befehle, Begriffe ... oder aber Zusammenfassungen (wie z.B. in dem RRZN-Heft „Word 2003, Grundlagen“). Auch gibt der Autor sehr wenige Beispiele an. Aufgaben und Übungen fehlen gänzlich. Insbesondere bei der Tabellenkalkulation finde ich es sinnvoll, konkrete Anwendungen zu nennen."
Birgit Ohlenbusch, Rechenzentrum der Universität Kiel

Das RRZN-Handbuch »StarOffice und OpenOffice.org, 1. Auflage«. Was Hochschulmitglieder dazu meinen:

"Ein gelunges Werk!"
Prof. Dr.-Ing. Georg Lachenmayr, FB Holztechnik, FH Rosenheim

„Das Werk gefällt mir gut.“
Dipl.-Phys. Eberhard Sturm, Zentrum für Informationsverarbeitung (ZIV), Universität Münster

„Der Autor Günter Marxen versteht es, in hervorragender Weise dem Leser umfassendes Expertenwissen über den praktischen Gebrauch dieser Office-Suite zu vermitteln. Die Lektüre bietet zudem zahlreiche, detaillierte Beispiele aus den zentralen Anwendungsbereichen, wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation.
Wichtige Funktionalitäten der Software werden mit denen von MS-Office verglichen, so dass das Werk für Neueinsteiger und Benutzer mit MS Word- oder MS Excel-Erfahrung gleichermaßen empfehlenswert ist.
Es ist dem Autor gelungen, nicht nur anwendungsbezogenes Wissen zu vermitteln, sondern auch an den geeigneten Stellen Hintergrundinformationen über rechnergestütze Textverarbeitung und Tabellenkalkulation an sich einfließen zu lassen.
Als Korrekturleser war es für mich eine Freude, das Werk von der ersten bis zur letzten Seite „aufzusaugen“, nicht zuletzt wegen des leicht verständlichen Schreibstils des Autors.
Für eine nächste Auflage würde ich mir zusätzliche Abschnitte zur Installation und Verwendung der Software unter GNU/Linux, sowie ein eigenes Kapitel über das Programm-Modul `Impress' (Präsentationen) wünschen.“
Ingo Rieger, Student der Informatik, Universität Hannover

"Positiv: Jeder Begriff wird erklärt, es gibt jede Menge Hinweise auf Kompatibilität mit MS Word, es werden praktische Tipps gegeben, Tipps beruhen auf Alltagserfahrung, Beispiele sind konkret statt abstrakt. Negativ: Der Detailierungsgrad ist für Menschen mit Erfahrung nervenstrapazierend."
Ortrud Becker, Institut für Deutsche Sprache und Literatur II, Universität Frankfurt

»StarOffice 6.0 und OpenOffice.org 1.0 (abgekürzt OO) sind die aktuellen Versionen von Office-Paketen, die entweder kostenfrei oder zu einem sehr günstigen Preis für alle gängigen aktuellen Betriebssysteme verfügbar sind.
Insbesondere sind sie Bestandteil von typischen Linux-Distributionen. Die Pakete bestehen normalerweise zumindest aus Textverarbeitung (›Writer‹), Formeleditor (›Math‹), Tabellenkalkulation (›Calc‹), Präsentationen (›Impress‹) und einem Zeichenprogramm (›Draw‹).
StarOffice enthält zusätzlich noch die Datenbank ›ADABAS‹, sowie eine Reihe von Vorlagen und zusätzliche Import-/Export-Filter.
Die Schrift ›StarOffice und OpenOffice.org‹ beschreibt nur ›Writer‹, ›Math‹ und ›Calc‹ in den in der Schrift genannten Versionen. Für ›Impress‹ und ›Draw‹ wird auf die Online-Hilfe verwiesen. Ebenso wird leider nicht auf den HTML-Editor eingegangen.
Darüber hinaus werden aber Ausblicke auf die (geringen?) Änderungen bei den zukünftigen Versionen StarOffice 6.1 und OpenOffice.org 1.1 eröffnet, die sich derzeit aber erst im ß-Stadium befinden. Damit kann die Schrift also trotzdem über einen längeren Zeitraum als Arbeitshandbuch verwendet werden.
Nach einem Überblick über das OpenOffice.org-Programm-Paket, die Installation, und die Konfiguration folgt die Erläuterung der wesentlichen Bedienelemente (z.B. Navigator, Stylist).
Danach werden folgende Leistungen von ›Writer‹ beschrieben :

  • allgemeine Textbearbeitungsfunktionen
  • ausführlich Formatierungen (Zeichen/Absatz/Seite/Formatvorlagen). Dies ist wichtig, weil doch konzeptionell von MS-Word verschieden. Sehr wichtig sind die Formatvorlagen für große Texte (wissenschaftliche Arbeiten).
  • typische Elemente wissenschaftlicher Schriften (Fußnoten, Nummerierungen, Verweise, Literaturdatenbanken (sehr gut !!!), Verzeichnisse und Global-Dokumente
  • Serienbriefe und Etiketten

Die integrierten Zeichenfunktionen sind leider nur sehr knapp beschrieben, etwas ausführlicher sind allerdings die Infos zum Einbinden von externen Grafiken, auch mit der speziellen Rahmenfunktion von OO.
Danach folgt ein kurzes Kapitel über den Formeleditor ›Math‹ für mathematische Formeln.
Die Schrift schließt mit einem Kapitel über ›Calc‹:

  • Erstellung und Formatierung von Tabellen,
  • Eingeben von Formeln,
  • Erstellung von Diagrammen

Hier genau so wie bei den anderen Tools finden sich auch Detail-Infos zum Drucken.Die Schrift richtet sich damit an alle, die Publikationen erstellen müssen, z.B. Diplomarbeiten oder Veröffentlichungen in Zeitschriften bzw. Büchern.
Daher werden Themen wie Literaturdatenbanken und Verzeichnisse ausführlich behandelt, ebenso das erstellen von Formeln mit ›Math‹. Auch typische Sekretariats-Tätigkeiten wie Serienbriefe und Etiketten werden ausführlich beschrieben.
Eine Fortsetzung zu den Werkzeugen ›Impress‹ und ›Draw‹ wäre darüber hinaus sehr wünschenswert, da Präsentationen und Zeichnungen für wissenschaftliche Arbeiten mittlerweile ebenfalls sehr wichtig sind.
Der Autor ist ein offensichtlich ein versierter Kenner von OpenOffice.org und seine Tipps aus der Praxis sind äußerst wertvoll und ›aus dem Leben gegriffen‹.
Selbstverständlich ist die Schrift selbst auch mit OO erstellt worden. Bekanntlich sind ja große Texte eine der Stärken von OO. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings das Fehlen jeglicher Kapitel-Nummerierungen, obwohl OpenOffice.org dazu prinzipiell in der Lage ist.
Wichtig und hilfreich ist das Buch vor allem deswegen, weil die mitgelieferte Online-Hilfe von OpenOffice.org weder übersichtlich noch vollständig ist.«
Dr. Petra Eilfeld, Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München

 

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Letzte Änderung: 20.03.2014