Hinweise zum Betrieb auf dem Linux-Cluster

 Validierung

Für die Nutzung dieser Rechner muss der Antrag ORG.BEN 5 abgegeben werden. Darin muss außerdem eine E-Mail-Adresse angegeben werden, weil das Clustersystem Meldungen zum Zustand von Prozessen etc. über E-Mail verschickt.

Zugriff

Der Dialogzugriff ist nur über ssh (secure shell) auf dem Login-Knoten cluh.rrzn.uni-hannover.de (Hostname: lclog) erlaubt. Auf diesem Knoten können Batchprogramme für den Cluster initiiert werden, die vom Batchsystem Sun Grid Engine (SGE) angenommen und weiterverarbeitet werden. Als Maximalgrenzen für Jobs sind definiert: 32 CPUs, 100 Stunden CPU-Zeit pro CPU, 2 GByte Speicher pro CPU. Die 16 Rechenknoten sind nicht direkt erreichbar.

Dialog auf dem Login-Knoten sollte auf das Notwendigste beschränkt werden; auf einem Rechenknoten kann man durch Aufruf von qrsh (vom Login-Knoten aus) interaktiv arbeiten. Es wird jedoch sehr empfohlen, das Batchsystem zu nutzen.

Benutzung

Standardmäßig wird als Shell die ksh (ksh93, nicht pdksh) statt der unter Linux normalerweise üblichen bash verwendet.

Die jeweilige Umgebung (Hard- und Software) wird über Module eingestellt.

Das Drucken erfolgt über lp oder lpr.

Dateisysteme

Den Nutzern stehen folgende Dateisysteme zur Verfügung:

  1. global für den Cluster:
    • /home/Name -- Heimatverzeichnis (siehe jedoch 3.), Quota: Soft 25GB, Hard 40GB, Gracetime 1 Woche
    • /bigwork/Name -- Arbeitsdateiverzeichnis, für grössere Datenmengen. Dateien werden nicht archiviert und nach 3 Wochen automatisch gelöscht. Quota: Soft 70GB, Hard 100GB, Gracetime 1 Woche
  2. lokal auf jedem Knoten
    • /tmp -- temporäre Dateien. Dateien werden spätestens nach 10 Tagen automatisch gelöscht.
  3. auf dem Login-Knoten cluh nach "draußen"
    • /unics/Name -- Heimatverzeichnis des Nutzers mit der Kennung Name auf dem 6er-Fileserver.
Letzte Änderung: 11.03.2009
 
Verantwortlich RRZN